Montag, 26. November 2012

Ich hab noch niemals...

Mamorkuchen gebacken! Schande über mich!
Na gut, ehrlich gesagt sind diese Tage passé. Ich habe nämlich unseren endlich funktionierenden Backofen gleich mal anschmeißen müssen, um Kuchen zu backen. Mamorkuchen sollte es sein! Und zwar ein ganz besonderer!


In typischer Guglhupf-Form

Die Mutter meiner Freundin Christina hat mir aus Kroatien Cedevita Orange mitgebracht (nochmal ein großes Dankeschön dafür! ♥). Cedevita ist ein Pulver, das man mit Wasser vermischt, um daraus ein ein leckeres Getränk zu machen. Ganz ähnlich unserem "Krümeleistee" hier, aber das Pulver ist viel, viel feiner und das entstehende Getränk viel, viel leckerer. Ich nahm die Gunst der Stunde wahr und machte einen Schoko-Cedevita-Marmorkuchen!

  • 3 Eier
  • ca 190ml Milch
  • ca 550g Mehl
  • ca 250g Zucker
  • 250g Margarine
  • Backpulver
  • Backkakao
  • Cedevita Orange

Die Zutaten bis zum Backpulver alle miteinander vermischen (und hoffen, dass man seinen Mixer nicht irgendwo in der Wohnung verschlampt, so wie ich, und dann mit der Hand rühren muss). Der Teig sollte eine geschmeidige, aber nicht flüssige Konsistenz haben. Im Zweifelsfall lieber zu flüssig als zu fest.
Dann in zwei Teile aufteilen und die eine Hälfte mit ca 100-150g Cedevita, und die andere mit 4-5EL Backkakao vermischen. (Beim Backkakao einfach auf die gewünschte Farbe achten). 
Das ganze kommt in eine gefettete Kuchenform, wird mit der Gabel zum marmorieren gezwungen >:( und kommt dann so lange bei 180° in den Ofen (mittlere Schiene), bis an einem Holzstab nach dem Reinpieken keine oder nur noch sehr wenige (wer's lieber saftig mag, zB ich) Kuchenrückstände mehr da sind. Dann abkühlen lassen und die Luftigkeit, Lockerheit und NOMNOMigkeit genießen. :3

Samstag, 24. November 2012

Ein bisschen mehr gute Laune in meinem Leben

Baden finde ich meistens eher bedrückend, weil man im warmen Wasser liegt und das irgendwie wenig(er) erfrischend (als Duschen) ist.
Da lockt mich natürlich ein Versprechen wie "verbreitet gute Laune" sofort ;) Ich bin ja sowieso sehr anfällig auf Werbeversprechen (fast so sehr wie auf "Schnäppchen").


Ich hätte vielleicht ein Foto machen sollen, BEVOR ich es benutzt hab.
 Dann hätte man die Kristalle noch schön sehen können...  

Getestet wurden die Kneipp Badekristalle "Fühl dich fröhlich!" (1,39€ pro Packung) mit Grapefruit und Blutorange. Das stammt aus dem erwähnten Päkchen von Jenny und war das, was ich möglichst bald unbedingt ausprobieren wollte. Zitrusdüfte/-früchte lieb ich ja sowieso und sie beleben tatsächlich meine Sinne.
Ich war sofort begeistert, als ich gesehen habe, wie toll orange sich das Bad von den roten und hellorangen Kristallen her färbt. Und der Duft! Es roch wirklich herrlich nach Orange (Grapefruit vielleicht auch, den Geruch habe ich nicht immer abrufbar...).
Dadurch, dass man die ganze Badedauer diesen tollen Geruch um sich herum hat, wird man tatsächlich irgendwie fröhlich. Sollte ich mal morgens, vor der Uni ausprobieren... :)


Genau, wie ich mir das vorgestellt habe!

Ente hat auch schon Interesse an den Badekristallen angemeldet und für 1,39€, finde ich, ist es durchaus nachkaufbar. Und das ist ja doch immer das, was diejenigen, die das Produkt zum Testen geben, wollen, oder? ;) Dieses Mal ist die Mission voll geglückt. Wenn ich das nächste Mal in der Drogerie bin, halte ich danach Ausschau.

Mittwoch, 21. November 2012

NEON Fragen über Fragen #4

Beantworten wir wieder mal eine Frage!
Wie immer gilt: Du kannst das hier gerne als Stöckchen sehen und die Frage in den Kommentaren oder in deinem eigenen Blog selbst beantworten.


Ich hab auch mal schöner umrahmt...

Wie fremd muss mir ein Mensch sein, damit ich ihn bewundern kann?
Die Frage ist harter Tobak, das muss ich schon sagen. Darüber habe ich ehrlich gesagt noch nie so explizit nachgedacht - die Menschen, die ich bewundere, müssen sie mir überhaupt fremd sein? Wen bewundere ich eigentlich?
Und dann begreife ich, was mir diese Frage sagen will. Wenn mir jemand nah ist, kenne ich ihn in all seinen Menschlichkeiten, nicht nur mit seinen Stärken, sondern auch mit seinen Albernheiten und Schwächen. Ich sehe das große Gesamtbild des Menschen und nicht nur die "bewundernswerte" Eigenschaft... aber: macht es das schwerer, jemanden deshalb zu bewundern?
Für mich persönlich muss ich feststellen: Nein. Es macht es sogar einfacher. Ich bewundere Leute nicht (wirklich), weil sie groß und toll und schlau und hübsch sind. Ich bewundere Menschen für die Art, mit der sie Probleme angehen und dafür, dass sie trotz der Tatsache, dass sie immer wieder hinfallen, auch immer wieder aufstehen.
Um so eine Persönlichkeit zu entwickeln, gehört es in der Regel dazu, mit seinen Macken anzuecken und Fehlschläge zu erleben. (Gerade deswegen sind mir oft Menschen, die in ihrem Leben viel durchmachen müssen, lieber, als Glückskinder.) Das geht nicht mit "pur positiven" Eigenschaften. Wir sind alle Menschen, facettenreich und in unserer Eigenartigkeit wunderbar.
Ich kann Menschen, die ich kenne, tatsächlich viel besser für das bewundern, was sie können und schon geschafft haben, weil ich weiß, was sie dafür durchstehen mussten und dass sie nicht aufgegeben haben, um ihre Ziele zu erreichen. Das finde ich - und das ist auch allein meine Meinung - viel bewundernswerter als wenn einem großartige Eigenschaften und Erfolge einfach zufallen...

Montag, 19. November 2012

NaNo12 Statusbericht #4


Insgesamt: 58.398 / 50.000
Soll bis heute: 58.398 / 31.666
Prozent: 116,8%

Geleerte Flaschen Cola: 6 + 4 Energydrinks
Anzahl der 9gag-Aufrufe: 9


Bild von photophool
 
 
Oh Mann, es ist tatsächlich die Luft raus. Die ganze Woche über habe ich "nur" 8k geschrieben, dabei hatte ich sogar ein Treffen mit Rosentinte und Ivy aus dem Tintenzirkel. 
Ich mag gerade weder meine Geschichte noch meinen Schreibstil. Ich habe unendlich viele Ideen, aber nur für andere Geschichten. Meine jetzige Story kommt mir platt und einfallslos vor. 
Ich muss mir noch gut überlegen, wie ich das handhabe. Ich sehe mein eigentliches Ziel (100k) total in Gefahr, weil ich einfach nich mehr glücklich damit bin, was ich schreibe.
Vielleicht hilft es, wenn ich nochmal umplotte, dh mehr Szenen entwerfe, die mir Spaß machen.
Vielleicht muss ich aber auch eine Zeit lang Abstand von meinem Roman nehmen, um den neuen Ideen Aufmerksamkeit zu geben... 
Ich kann es wirklich noch nicht sagen. Momentan bin ich einfach nur noch unzufrieden und fühle mich, als würde ich alle und jeden enttäuschen. Dabei hab ich doch meinen NaNo-Sieg...
 
Kein sehr positiver Eintrag. Aber irgendwie deprimiert mit der NaNo grad nur noch.     

Samstag, 17. November 2012

Geschenke aus dem Norden

Ich habe ein Päckchen von der wundervollen Jenny bekommen. ♥ Sie hatte noch ganz viel Badekram zum Testen übrig und ich eine Badewanne und eine wundervolle Freundin. Also bot sie mir an, mir ein bisschen was davon zu schicken, ich nahm natürlich an, und das Ergebnis ist einfach wundervoll!




Inhalt: 
  • tetesept Ölbad Mandelblüte
  • tetesept Meersalz Ölbad Mandelblüte
  • LUSH Badekarotte 
  • Kneipp Badekristalle
  • Hercut Short Cuts Shampoo
  • Hercut Ponytail Styler
  • Manhattan 2in1 Concealer Fixing Powder
  • Bioterm Eau Océane Duschgel und Hydratationsgel als Pröbchen
  • Beautycycle Air Age Repair Day Creme Pröbchen
  • Beautycycle Water Hydrate Replenish Day Creme Pröbchen
  • Beautycycle Earth Restoring Balance Day Lotion Pröbchen
  • Beautycycle Fire Age Repair Eye Creme Pröbchen
Und dazu gab es noch die hübsche Box und ein liebes Briefchen von ihr. Danke, Jenny! ♥

Ausprobieren werde ich auf jeden Fall alles. Besonders gespannt bin ich auf die LUSH Badekarotte (die habe ich schon Mal auf ihrem Blog gesehen und wollte uuuuunbedingt auch eine haben) und die Kneipp Badekristalle, die sind nämlich mit Blutorange und Grapefruit und sollen Lebensgeister wecken und gute Laune verbreiten. Braucht man auf jeden Fall diesen Winter!
Ich habe weder kurzes Haar, noch trage ich besonders oft Pferdeschwänze, aber ich werde auch die Dinge von Hercut ausprobieren. Gerade das Short Cuts Shampoo soll ja Volumen bringen, und das brauch ich ja unbedingt!
Und dann gibt's da noch die Element-Pröbchen. Die werd ich am besten alle zusammen verwenden, um den besten Effekt zu erzielen.

Auf jeden Fall habe ich jetzt eine gaaaaaaaaaaanze Menge zu Testen und ihr dürft euch sicher über den ein oder anderen Beitrag dazu freuen. Wenn ich denn endlich mal die Zeit habe, ausgiebig zu baden...

Dienstag, 13. November 2012

'stache up!

Seit Anfang Oktober ist bei LUSH ja Weihnachtszeit. Mehr als genug Zeit also, um langsam schwach zu werden und sich mit tollen Dingen einzudecken, die man den Rest des Jahres über nicht bekommt...

Zum Beispiel: Schaumbart!

Like a sir!

Schaumbart ist eins von drei Mehrfachschaumbädern aus dem Weihnachtssortiment von Lush. Die Anwendung ist so unkompliziert wie praktisch: Man hält den Bart für ca 30 Sekunden unter den laufenden Wasserstrahl, während man das Bad einlässt. Dabei wird nicht der ganze Bart verbraucht; der eine Bart soll laut den LUSHies meines Vertrauens für bis zu 12 Badevergnügen reichen
Er riecht nicht besonders stark, aber nach Lavendel. Das war der Grund, warum ich ursprünglich Magic Wand haben wollte. Der riecht nämlich nach Kaugummi, das find ich irgendwie spannender als Lavendel... aber man muss sich ja mit dem Partner einigen und diesmal hat Ente seinen Willen bekommen. ;)

Ich liebe unsere große Badewanne ♥

Es kommt - obwohl ich den Bart eher 45 als 30 Sekunden unter den Strahl gehalten habe - relativ wenig Schaum. Das war leider ein bisschen enttäuschend. Aber er fühlt sich an der Haut total angenehm an und versüßt einem das Baden total.
Leider muss ich sagen, dass der Schaum nicht nur wenig war, sondern auch schnell verflog, aber das angenehme Gefühl und der Geruch blieben im Badewasser.
Anders als bei anderen Schaumbädern fühlte sich meine Haut danach nicht trocken an. Eincremen kann man also ruhig mal ausfallen lassen.

Das mit den 10+ Schaumbädern glaube ich nach einem Benutzen. Ich habe noch viel Bart übrig.

Fazit: Mehrfachschaumbäder! Toll! Wer auf Lavendel steht, wird da auf jeden Fall gut bedient sein. Und ich für meinen Teil hoffe, dass ich mir den pinken Zauberstab auch noch holen werde...

Sonntag, 11. November 2012

NaNo12 Statusbericht #3


Insgesamt: 50.693 / 50.000
Soll bis heute: 22.404 / 18.333
Prozent: 101,4%

Geleerte Flaschen Cola: 5 + eine Energydrink
Anzahl der 9gag-Aufrufe: 2


Bild von paloetic
Jetzt habe ich es geschafft. Den NaNo 2012. Zwar noch (lange) nicht mein vorgesetztes Ziel, aber die eigentliche Ziellinie des NaNoWriMo habe ich durchbrochen. Und zwar schneller als in beiden Jahren zuvor. Das ist auch gut so, weil mein persönliches Ziel ja bei der doppelten menge (also 100.000 Wörtern) liegt, aber beeindrucken tut es mich trotzdem. Mir bleibt die Spucke weg, wenn ich mir vor Augen führe, dass ich in den letzten elf Tagen 200 Buchseiten geschrieben habe.

Mir ist aber, kurz vor  Ende, der Plot ausgegangen. Das kann doch wohl nicht wahr sein!, dachte ich mir. Ich hatte nämlich im Oktober gut bis zum Mittelpunkt geplant, weil ich da noch nicht damit gerechnet hatte, dass ich mein Ziel erhöhen würde. Und dann saß ich gestern abend da, zweieinhalb Kilo vor dem Ende, und wusste nicht, wie es weiter gehen sollte.
Ich habe mir bis früh um 6 die Nacht um die Ohren gehauen und geplottet. Irgendwann bin ich sogar ins Wohnzimmer umgezogen, weil ich meinen Freund mit meinem wahnsinnigen Getippe nicht wecken wollte...
Geplottet ist jetzt, sehr grob, bis zum Ende. Ich weiß ungefähr, was passieren soll, also kann ich auch weiterschreiben. In der Hoffnung, dass ich diesem Roman im November noch den Stempel "Ende" unten drunter setzen kann.

Den Link zu meinem Beitrag in der Schreibwerkstatt werde ich editieren.

Sonntag, 4. November 2012

NaNo12 Statusbericht #2


Insgesamt: 22.404 / 50.000
Soll bis heute: 22.404 / 6.666
Prozent: 43,1%

Geleerte Flaschen Cola: 3
Anzahl der 9gag-Aufrufe: 0


Bild von Sushimustwrite

 Wie man sieht, läuft es gut. Nicht ganz so gut, wie es laufen sollte, weil ich heute irgendwie meinen Arsch nicht hochkriege, aber dennoch sehr, sehr gut.
Nachdem ich die letzten zwei Jahre immer über die 50k gekrebst bin, habe ich dieses Jahr höhere Ansprüche. Ich möchte die doppelte Menge, also 100.000 Wörter, im November schreiben. Dass es möglich ist, sehe ich an so vielen anderen Mitgliedern des Tintenzirkel. Zwei Leute sind da tatsächlich schon fertig. Einige versuchen die dreifache Menge.

Die Geschichte selbst hat mich jetzt noch nicht großartig überrascht; es ist größtenteils genau so gekommen, wie ich geplottet habe. Ein paar kleine Feinheiten hier, ein paar mehr Beweggründe da.. und mein Anta Gonist hat mittlerweile ein Gesicht. ;) Wenn auch ein vernarbtes.

Bisher läuft es also sehr flüssig. Ich habe gelernt, (viel) schreiben zu können, selbst, wenn überhaupt keine Ideen da sind und es überhaupt nicht läuft. Das ist bisher meine größte Erkenntnis dieses Jahr.

Genauer darüber ausgelassen habe ich mich hier, da habe ich ein paar Fragen zum Thema Motivation, Vorbereitung und so weiter beantwortet.

Donnerstag, 1. November 2012

Vegetarische Burger sind bessere Burger

Ich freue mich immer wie ein Schnitzel, wenn ich Fleischprodukte durch vegetarische Alternativen ersetzen kann. (Schenkelklopfer, höhö.)
So auch geschehen bei den vegetarischen Burgern, die es letztens bei mir zu Essen gab.
Das Ursprungsrezept ist von meiner Freundin Lea, aber aufgrund von Vorlieben und Dosenöffnermangel habe ich es ein bisschen umgewandelt.

Brötchen, Ketchup, Gürkchen, Käse, Burger, Hamburgersoße, Brötchen. Das ist die richtige Reihenfolge!

Für 4 solche Burger nehm ich diese Mengen. NOMNOMNOM.

1 Zucchini
halber Blumenkohl
150g Grieß
3 Eier

Die genaue Zubereitung könnt ihr aus Leas Rezept entnehmen, ich habe einfach auf dem Mais verzichtet.
Dazu leicht angetoastete Hamburgerbrötchen, leckerer Käse, Soßen und Gürkchen! Güüüürkcheeeeen! :3

Ich hatte zum direkten Vergleich auch 2 fleischige Hamburger und würde mich immer für diese Version entscheiden. Allerdings muss man die ordentlich würzen, sonst könnten sie etwas lasch schmecken.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

NaNo12 Statusbericht #1

Einen Tag vor dem NaNoWriMo-Start will ich euch meinen ersten Statusbericht liefern.


Arbeitstitel: Hazard
Genre: Dark Fantasy
Geplanter Umfang 100k+



Bild von der talentierten Masterpiga


Insgesamt: 0 / 50.000
Soll bis heute: 0 / 0
Prozent: 0%

Angesiedelt ist die Geschichte in einer anderen Welt bzw. einem alternativen Schwarzafrika, hinzu kommt ein Voodoo-Punk-Setting, das viel auf der Magie der Verstorbenen beruht.
Ich habe drei Protagonisten namens Addae (♀), Edris (♂) und Launder (♂) und einen Gegenspieler, den ich bisher noch unkreativ Anta Gonist nenne.
Ich habe sogar Plot! Ca bis zum Mittelpunkt, das dürfte die 50.000, die im NaNo geplant sind, ungefähr treffen. Ich bin mir aber sicher, dass meine sturen Charaktere das ganze sowieso umschmeißen. Bin ich so von meine Charakteren gewohnt. :)


PS: Es ist uuuunglaublich schwierig, schöne, künstlerische Bilder von schwarzen Menschen zu finden. Die Flut von weißen Porzellanpüppchen überschwemmt einfach alles.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Neue Pasta in meinem Sortiment

Ich steh ja auf Nudeln, aber um eine Kombination bin ich erstmal monatelang herumgeschlichen, ehe ich sie jetzt wirklich ausprobiert habe: Zitronennudeln.
Diese gibt's in unterschiedlichen Rezepturen, mit Fleisch, ohne Fleisch, mit Mascarpone, ohne Mascarpone... bei uns gab es

Bavette mit Mascarpone-Limetten-Soße (weil noch Limetten da waren und Limetten geiler sind als Zitronen!)


Auf die neuen Teller passt weniger drauf. Sehr gut, wenn man seine Portionsgrößen überdenken will!

Für mehr als zwei Portionen:
500g Bavette/Linguine/Spaghetti
2 Limetten
125g Mascarpone
400ml Gemüsebrühe
2-3 EL Mehl
Parmesan

Während das Wasser für die Nudeln auf dem Herd steht, raspelt man die Schale der (gewaschenen, unbehandelten!) Limetten ab, stellt sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle, halbiert sie und presst anschließend den Saft von ihnen aus.
Dann setzt man einen Topf auf, in dem man die Brühe mit dem Mascarpone, dem Limettensaft und den -Zesten vermischt und kurz aufköcheln lässt. Dann rührt man das Mehl unter (gut rühren, sonst klumpt's) und lässt es noch einen Augenblick auf mittlerer Hitze weiterköcheln.
In der Zwischenzeit sollte man die Nudeln in Salzwasser gekocht und dann im Sieb abgegossen. Die Nudeln auf dem Teller anrichten, heiße Soße darübergießen und mit frischem Parmesan und ein paar restlichen Limettenzesten bestreuen.

Schmeckt wirklich sehr frisch und lecker! Während des Kochens roch es irgendwie sehr stark nach Sahnesoße, aber der Limettengeschmack ist eindeutig dominierend.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Mogy mags scharf!

Ich bin nicht sooo der große Fleischesser, Ente dafür umso mehr. Hin und wieder debattieren wir deswegen, was es bei uns auf den Teller schaffen soll.
Letztens schlug er dann aber etwas vor, was sofort mein Interesse geweckt hat: Schnitzel in Senfpanade.
Also, wie gesagt, Fleisch ist nicht so mein Ding, Schnitzel sowieso nicht, aber ich mag scharfes Zeug, also dachte ich mir: Wieso nicht?

Die Herstellung ist wirklich einfacher als einfach und geschmeckt hat es auch sehr gut. Sowas kann man euch nicht vorenthalten. :3

Dazu gab's selbstgemachten Kartoffelpü.

Schnitzel von Sehnen und ähnlichem befreien, dann zuerst in Senf (ruhig den schärferen) und dann in Mehl wenden. Dann anbraten, bis es durch ist und voilà! Sehr leichtes Abendessen ist fertig.

Obwohl wir extra den "scharfen" Senf gekauft haben, war das ganze nicht wirklich scharf... also nehmt ruhig eine extra dicke Schicht und den guten Senf. Es soll ja auch nach dem schmecken, wie es heißt! 

Samstag, 27. Oktober 2012

NEON Fragen über Fragen #3

Wiedereinmal habe ich mir eine Frage rausgesucht, die ich beantworten will.
Wie immer gilt: Du kannst das hier gerne als Stöckchen sehen und die Frage in den Kommentaren oder in deinem eigenen Blog selbst beantworten.
 
Frage 96:

Was soll eigentlich diese miese Scann-Qualität?

Lebe ich Plan A oder Plan B?
Das ist eine der Fragen, die ich beim gemütlichen Durchblättern besonders interessant fand. Meine persönliche Antwort darauf ist zwar etwas langweilig (weil wahr), aber ich kann mir vorstellen, dass es gerade auf diese Frage ganz verschiedene Antworten, ganz verschiedene Auslegungen von Plan A und Plan B und ganz verschiedene Kriterien zum Glücklichsein gibt. Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Antwort mit mir teilen würdet, weil mir meine eigene für diese tolle Frage irgendwie nicht spannend genug erscheint. :)

Ich lebe definitiv Plan A. Zumindest bisher. Auch wenn ich durchaus nicht immer ein leichtes Leben hatte, ist doch im Endeffekt immer alles so gekommen, wie es sollte. Wirklich alles, was ich mir vorgenommen habe, habe ich auch ohne große Zweifel geschafft. Das gilt für die Einteilung ins Gymnasium, das Abitur, den Führerschein, die Beziehung, den Studiumsplatz, das Zusammenziehen... eigentlich für alles.
 Ich bin mir nicht sicher, ob es an meinem optimistischen Gemüt oder an der Wirklichkeit liegt, doch ich komme mir vor, als wäre ich ein Glückspilz im Leben. Und wenn ich mal kein Glückspilz bin, habe ich wenigstens Glück im Unglück. Mir fällt kein reales Beispiel dafür ein, aber nehmen wir mal die Theorie als Beispiel: Es hätte sein können, dass ich für meinen Studienwunsch nicht angenommen worden wäre. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dann eine Zusage für ein anderes Fach bekommen hätte, welches mir noch mehr Türen geöffnet hätte als mein Ursprungswunsch.

Was ist Plan A für die Zukunft? Das ändert sich so oft, so genau kann ich das noch nicht sagen. Und ich finde es ein bisschen lächerlich, für mehr als ca. 2 Jahre zu planen. Wer weiß, was alles dazwischen kommt? Vielleicht finde ich den Master, den ich heute so spannend finde, morgen schon wieder ganz uninteressant?
Der Plan A für die nächsten Jahre besagt: Auslandsaufenthalt in China (am besten Taiwan), Bachelor abschließen, den Master in Berlin machen, rein in die Entwicklungspolitik. Aber nagelt mich darauf bloß nicht fest, das könnte schon nächsten Monat wieder ganz anders sein!
Hauptsächlich will ich mein Studium (gut) abschließen und mit etwas arbeiten, was Menschen nachhaltig hilft. Das wäre super.

Ich bin ganz zufrieden mit "Plan A". Mit Fehlschlägen komme ich nicht besonders gut klar - wahrscheinlich, weil ich keine Übung darin habe. Ich könnte nicht weil etwas nicht so gelaufen ist, wie ich es wollte, meine Pläne umstrukturieren... bzw. wahrscheinlich könnte ich es doch, aber das ist mir noch nie passiert und ich hoffe, es passiert mir auch nie. Plan A scheint mein Glücksgarant zu sein. :)

Freitag, 26. Oktober 2012

Spiel, Spaß und Ersparnis!

Am Sonntag waren Ente und ich ebenfalls auf den internationalen Spieltagen.
Wow, war es da voll! Eigentlich hätte man sich darauf einstellen können, schließlich war Sonntag und damit Schäppchentag, aber irgendwie traf es uns dann doch unvorbereitet.
Zuerst haben wir irgendwie nicht den Durchblick gehabt und geglaubt, es gäbe nur 3 (zugegebenermaßen große) Hallen und haben dort 80% unserer Energie gelassen. Die restlichen 9(?) kleinen Hallen haben wir dann nur noch kurz besucht, für relativ uninteressant befunden - irgendwann ging es hauptsächlich um Comics - und uns dann ins Kaufgetümmel gestürzt.

Hier unsere Ausbeute:


 Yay! Geld ausgeben macht Spaß!


Magic-Unterlage: Ente und ich spielen beide Magic - The Gathering. So eine Unterlage hilft damit, dass die Karten nicht dreckig werden und nicht verrutschen. Und für den Preis haben wir dann zugeschlagen. 8€
Drachenherz: ein sehr einfaches Spiel für 2 Personen. Das Cover sah einfach fesch aus, und das Spielprinzip (Karten aufs Spielbrett legen, andere Karten und damit Punkte dafür aufsammeln) ist schnell erklärt und macht einfach viel Spaß. 7€
The Last Remnant (PC): das Spiel wurde mir schon mehrfach empfohlen und als ich dann gelesen habe, dass es von den Machern von Final Fantasy ist, hab ich es eingesteckt. 5€
Waschbär-Kindergartenrucksack: Mir egal, dass der für Kinder ist! Ich liebe ihn und ich werd ihn auch zur Uni tragen! 10€
Vineta: Für 3-6 Spieler. Hierbei geht es darum, seine Häuschen in Sicherheit zu bringen, bevor die Insel versinkt.  Soll ziemlich taktisch sein, ich werde also bestimmt nicht gut drin sein. Ich freu mich trotzdem drauf! Im Kombipreis mit Jäger der Nacht: 17€.
Anima: Spiel im Anime-Stil für 2-5 Personen. Noch nicht angetestet, aber es geht darum, sich wie in einem JRPG eine Truppe von Helden zusammenzustellen und Missionen zu erledigen. Wir haben es hauptsächlich wegen der Zeichnungen gekauft, ausserdem war es ziemlich günstig. 4€
Munchkin-Cthulu-Memory:  Ein Memory kann man immer gebrauchen und die Illustrationen sind schon irgendwie lustig. Gab's im Kombi mit Anima und deshalb für nur 2€.
Jäger der Nacht: für 4-8 Spieler (am besten mit 5-6 Spielern). Auch hier hat wieder das Coverdesign überzeugt, ausserdem erklärte uns der Verkäufer, dass es an Werwölfe im Düsterwald angelehnt ist, mit vereinfachten Regeln. Das wollten wir schon immer mal spielen! Ausserdem ist es toll, für wenn man mal mehr als eine Person zu Besuch hat. :) Im Kombipreis mit Vineta.

Im Anschluss haben wir die bezahlten Preise mit den Preisen auf Amazon verglichen und herausgefunden: Wir haben ca 39€ gespart!
Wir haben auch versucht, das Spiel zu kaufen, welches wir mit Mimi gespielt haben. Aber irgendwie war es nicht auffindbar. :(
Vorher hatten wir überhaupt keine Brett/Kartenspiele in unserem Haushalt (abgesehen von unseren Magic-Decks). Dabei spielen wir sehr gerne! Ich hoffe, dass wir jetzt noch ein bisschen mehr dazu kommen, Freunde einzuladen.

Noch ein paar Impressionen:






Die Spitzenreiter dieses Jahr waren Seasons und Takenoko. Die waren mir leider zu teuer, aber gerade Takenoko hätte ich eigentlich ganz gern bei mir zuhause... 

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Schreibmarathon

Es sind nur noch sieben Tage!
In sieben Tagen geht der alljährliche Schreibwahnsinn wieder los - und ich dachte, ich warne euch mal vor und erkläre euch, worum es eigentlich geht, beim NaNoWriMo.

NaNoWriMo ist die Abkürzung für National Novel Writing Month, also Nationaler Roman-Schreibe-Monat. Zu dieser Zeit im Jahr setzen sich tausende von Schreiberlinge gleichzeitig an ihre Tastaturen, Schreibmaschinen und Notizbücher und versuchen, einen gemeinsamen Feind zu besiegen: den inneren Schweinehund.

So könnt ihr euch mich im NaNo-Stress vorstellen. 
Bild von nanotoons.net

Die Regeln des NaNo sind sowohl einfach zu verstehen wie auch schwierig einzuhalten:

1. Fange am 1. November (deine eigene Zeitzone) an. Nicht schummeln und schon eine halbe Stunde zu früh anfangen. Sei spätestens am 30. November um 23:59 fertig.
2. Schreibe in der Zeit einen neuen Roman von mindestes 50.000 Wörtern. 50.000 Wörter sind das Ziel für den November, das heißt also 1667 Wörter am Tag. Entspricht in den meisten Genres ein halbes bis ein ganzes Kapitel pro Tag.
3. Hab Spaß dabei!

Das Prinzip ist dafür da, all den Leuten, die "schon immer mal" einen Roman schreiben wollten, in den Hintern zu treten. Routinierte Schreiber (ich selbst bin so irgendwo zwischen erstens und zweitens...) brauchen ihn zwar an sich nicht, genießen aber die Gruppendynamik, die in den NaNo-Foren (auf der Website) und anderen Pattformen, wie z.B. Twitter, der Schreibwerkstatt und dem Tintenzirkel aufkommt und schreiben Mengen, die sie selbst nicht für möglich gehalten haben.

2012 ist mein dritter NaNoWriMo. Sowohl 2010 als auch 2011 habe ich 'gewonnen' - ich hatte bis zum Ende des Monats die 50k Wörter. Von der NaNo-Website gibt es ein nettes PDF, wo draufsteht, dass man es geschafft hat... der wahre Preis ist aber der erste Entwurf eines Romans. Er braucht sicher einiges an Überarbeitung (denn bei so einem Pensum ist keine große Zeit, um sich um Formulierungen oder Logik Gedanken zu machen), aber er ist da. Und man kann mit ihm arbeiten.
Meine beiden Romane sind in ihrer Rohfassung fertig, strotzen aber nur so vor Logik-, Rechtschreib- und Stilfehlern. Aber sie sind fertig. Es ist ein großartiges Gefühl, sagen zu können, man hat seinen eigenen Roman geschrieben.

Foto von hier

Über mein diesjähriges Projekt werde ich euch während des NaNos vermutlich ein Mal die Woche auf dem Laufenden halten. Ich will auch dieses Jahr einen Sieg einfahren!

Mittwoch, 24. Oktober 2012

NEON Fragen über Fragen #2

Wiedereinmal habe ich mir eine Frage rausgesucht, die ich beantworten will.
Wie immer gilt: Du kannst das hier gerne als Stöckchen sehen und die Frage in den Kommentaren oder in deinem eigenen Blog selbst beantworten.

Frage 15:




Wie lange könnte ich von meinem Ersparten leben?

Ich habe, als damals die Bafögrückzahlung kam (nachdem ich ein halbes Jahr ohne Geld dastand) gleich erstmal einen großen Teil zur Seite gelegt. Für meine Zeit im Ausland, die ich während des Bachelors auf jeden Fall machen möchte.
Aber im Laufe der Zeit haben zahlreiche Dinge (Semestergebühren, Urlaub, aber vor Allem der Umzug inkl. Renovierung und Möbel) meinen Vorrat gut angefressen, sodass ich nur noch die Hälfte von meinem Zurückgelegten hatte. Jetzt kam glücklicherweise wieder etwas drauf und ich fühle mich nicht mehr ganz so furchtbar. Aber wie ich die letzten Monate mein Geld dahinschwinden sah, war ich schon ganz schön... platt. Ich habe meinen China-Aufenthalt und damit mein Studium schwanken sehen.
Mein Teil der Miete beläuft sich auf ca 170€, dazu kommen noch 50€ für Strom. Dann noch diverse Ausgabe für Essen (die ich aber, so die Notwendigkeit, sehr stark hinunterschrauben kann), Unikram, Alltagsgegenstände, usw.
Ich denke, ich könnte zwei Monate überleben, wenn mir von heute auf Morgen kein Bafög mehr zustände. Ich würde mich zwar schnellstmöglich um Ersatz kümmern (zur Not einen Studienkredit), aber ich würde nicht sofort verhungern. Und das ist ein gutes Gefühl.

Ausserdem versuche ich, mein China-Konto demnächst noch ein bisschen aufzupeppeln. Wie, verrate ich nur, wenn es geklappt hat. :) Bis dahin ist es aber noch ein paar Monate hin.

Montag, 22. Oktober 2012

Curry geht immer ♥

Als Ente nach zwei Wochen des Getrennt-Seins endlich wieder nach Hause kam, musste ich mir etwas Tolles zu Essen einfallen lassen. Einerseits sollte es besonders sein, andererseits musste ich natürlich sichergehen, dass es ihm auch wirklich gut schmeckt. (Das heißt: auf jeden Fall Fleisch!)
Ich habe ein bisschen rumgerätselt und mich für eine neue Version eines meiner Klassiker entschieden: Hähnchencurry auf Reis.



Für zwei Teller:
  • 250g Basmatireis
  • Öl zum Braten
  • 400g Hähnchenfleisch
  • anderthalb Möhren
  • eine Lauchzwiebel
  • ein halber Porree
  • ein kleines Stückchen Ingwer
  • eine Limette
  • gelbe Currypaste (gibt's im Asialaden)
  • eine Dose Kokosmilch
  • Erdnussbutter
 Den Reis hab ich in der Mikrowelle gemacht, dafür nimmt man die Mengee Reis, die man will, plus das 2-3fache an Wasser, eine Prise Salz und lässt das ganze ca 20 Minuten bei höchster Stufe und nochmal 10 Minuten bei niedrigster Stufe drin. Alle 10 Minuten mal gucken, ob auch alles so läuft, wie's soll.
Möhre, Lauchzwiebel, Porre und Ingwerstückchen (ein so ein Knubbel, ca anderthalb Teelöffel) kleinhacken und im Öl anbraten. Das Hähnchenfleisch in ca 1cm-Stückchen schneiden, ebenfalls anbraten und warten, bis das Fleisch von allen Seiten durch ist.
Dann einen Esslöffel Currypaste untermischen und wenn sie sich vollkommen verteilt hat mit Kokosmilch ablöschen. Alles gut umrühren, dann noch mal 1-2 Löffel Currypaste und einen halben Löffel Erdnussbutter hineingeben. 
Mit der abgeriebenen Schale und dem Saft der Limette, Cayennepfeffer und was sonst noch so da ist abschmecken. Wenn der Reis fertig ist, dürfte auch die Soße eine schöne, sämige Konsistenz erreicht haben.
Achtung, je nachdem, wie viel Currypaste und Cayennepfeffer ihr verwendet habt, könnte es ganz schön scharf geworden sein...

Sonntag, 21. Oktober 2012

Was Italienisches und was Chinesisches

Gestern Abend war die wundervolle Mimi hier zu Besuch. Sie war vorher auf der Spielemesse hier in Essen und brachte ein paar neue Spiele mit, die wir uuuunbedingt ausprobieren wollten. Ausserdem wünschte sie sich "was Italienisches" zu essen. Das ist natürlich einfach! Italienisch kann ich einigermaßen aus dem Handgelenk.



Endlich wieder frischer Parmesan! Und tolle Tortellini dazu.


Für drei Menschen, jeweils zwei kleinere Portionen. Danach waren wir alle aber mächtig satt!

  • Olivenöl 
  • Eine Möhre
  • Eine kleine Zwiebel/halbe große Zwiebel
  • Eine Stange Sellerie 
(die vier Zutaten sind generell eine gute Basis für ALLE Nudelsoßen, die mit Tomate gemacht werden)
  • eine halbe Aubergine
  • eine rote Paprika
  • 8 Tomaten
  • Weißwein
  • eine halbe Packung passierte Tomaten
  • 1kg Tortellini (in unserem Fall gemischt aus 500g Spinat- und 500g Fleischtortellini)
  • Gewürze

  • Das Gemüse schnippeln (Zwiebel und Sellerie so klein wie möglich, Möhre in Scheibchen, Aubergine und Paprika in Würfel, 2 der 8 Tomaten in Achtel), restliche Tomaten ganz kurz in kochendes Wasser legen, wieder rausnehmen und anschließend schälen, ebenfalls in Achtel schneiden (dreckige Angelegenheit!) und mit allem anderen zusammen in eine große Pfanne, in der bereits etwas Olivenöl ist, packen. Dann auf mittlerer Temperatur anbraten und wenn die Zwiebel glasig geworden ist, einen ordentlichen Schuß Weißwein drüber. Wenn der einigermaßen reduziert ist (zwei, drei Minuten) aufgießen mit den passierten Tomaten und so lange köcheln lassen, bis die Möhrenscheiben die gewünschte Konsistenz haben.
    Dazu im Wasser gekochte Tortellini (oder beliebige andere Nudeln), vermengen, Parmesan drauf und weehee!
    Ente und ich haben uns noch entschieden, etwas Ricotta unterzumischen. Hat auch toll gepasst.


    Und natürlich haben wir auch gespielt. Pick-a-dog und Pick-a-pig sind total niedliche, kleine Reaktionsspiele. Leider ist meine Reaktionszeit nicht so besonders gut, deshalb hab ich auch nicht so viele Punkte.. Spaß hat's aber trotzdem gemacht! 
     Sind die Illustrationen nicht nieeeedlich? :3

Mittwoch, 10. Oktober 2012

NEON Fragen über Fragen #1

Ich habe mir die aktuelle NEON gekauft und staunte nicht schlecht, als es im Anschluss an das normale Heft noch einen Teil gab, in dem 99 Fragen gestellt wurden.Fragen, die man nicht einfach so beantworten kann, sondern über die man teilweise länger nachdenken muss und die einem tatsächlich helfen können, sich selbst zu finden.

Ich möchte die Gelegenheit, die mir dieser Blog bietet, nutzen, um ein paar dieser Fragen zu beantworten. Nicht alle und sicherlich auch nicht nach der Reinfolge, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass daraus eine Art kleine Serie wird.
Wenn euch die Fragen gefallen, steht es euch natürlich frei, das ganze als eine Art "Stöckchen" zu sehen und die Fragen auf eurem Blog/Facebook/sonstwas auch selbst zu beantworten. :)


Fangen wir gleich mal mit Frage Nummer 1 an:

Eine von 99. Wir haben also noch genügend vor uns. ;)

Wäre ich gerne mit mir selbst befreundet?
Ja und nein. Einerseits bin ich natürlich eine verdammt coole Type ( ;) ) und nach ähnlichen bzw. gleichen Interessen müsste man logischerweise nicht lange suchen. Es wäre sicherlich schön, jemanden zu haben, mit dem ich mir leidenschaftlich zwei Mal am Tag Elisabeth (ein Musical) anschauen könnte, der sich neben mich setzt und mit mir stundenlang in Fantasyromanen schmökert, mit dem ich gemeinsam Vokabeln lernen kann und der genau so größenwahnsinnig wie ich an Theaterproduktionen rangeht. Für all diese Sachen habe ich Leute, teilweise sogar in dem Ausmaß, wie ich es mir vorstelle, aber es gibt halt niemanden, der all diese Eigenschaften in sich verbindet. (Ist ja auch logisch, das bin ja ich.)
Andererseits weiß ich, dass ich nicht immer die beste Freundin bin. Ich bin schwierig, streckenweise melde ich mich sehr lange nicht und dann bin ich wieder eine Klette. Ich habe für sehr viele meiner Freunde eine große, geballte Menge Emotion in mir, kann sie aber nicht ausdrücken, und werde dann sauer, wenn man sie nicht erkennt. Will man wirklich mit so jemandem befreundet sein?
Ausserdem bin ich furchtbar, fuuuurchtbar schüchtern, wenn es um jemanden geht, mit dem ich mich gut verstehe und den ich näher kennenlernen will (freundschaftsmäßig), weil z.B. die Interessen oder die grundsätzliche Sympathie stimmen. Ich traue mich einfach nicht, einer Person engeren Kontakt anzubieten - und das zusammen mit meiner Angewohnheit, mich zeitweise sehr rar zu machen, würde wahrscheinlich dafür sorgen, dass sogar die Freundschaft zu mir selbst sehr kompliziert werden würde.

Also ja, an sich denke ich, es wäre ganz nett, mit jemandem verrückten wie mir befreundet zu sein, aber auch nur, wenn ich weiterhin an mir arbeite und versuche, ein immer besserer Freund zu werden. Denn die Freunde, die ich habe, sind alles auf der Welt wert und ich möchte sie auf keinen Fall verlieren - erst recht nicht, weil man irgendwann einfach aufgehört hat, zu reden.

Back in Town!

Mein Berlinurlaub war mehr von Krankheit geprägt als alles andere, aber jetzt bin ich wieder da und es geht mir auch schon besser. Tatsächlich hat bereits die erste Uniwoche des Wintersemesters 2012/2013 begonnen - für mich mein drittes Semester.

Ganz abgesehen davon, dass ich natürlich unter dem Semester weniger Zeit habe als in den Ferien habe ich noch ein weiteres Problem: Ente ist zur Zeit nicht hier und mit ihm ist auch sein iPhone, mit dem ich die Fotos geschossen habe, weg. Das heißt, bis ich mir meine eigene Digitalkamera von Freunden wiedergeholt habe, gibt es keine neuen Fotos.

Ich habe mir aber schon etwas überlegt. Etwas, wofür ich nicht fotografieren muss. :) Wartet's ab, kommt später oder spätestens morgen!

Donnerstag, 4. Oktober 2012

BIG Times

Jetzt ist es amtlich, ich trenne mich von meinem wundervollen American Cream Conditioner von LUSH. Und das, obwohl er einfach wunderbar riecht (tagelang! Nach Vanille!) und die Haare tatsächlich sehr kämmbar und geschmeidig macht. Er war meine erste große Liebe unter den Conditionern und wird immer einen Platz in meinem Herzen - und vielleicht auch eine kleine Flasche in meinem Schränkchen - haben, aber manchmal muss man Entscheidungen treffen und ich entscheide mich für BIG.

Offizielles Bild aus dem LUSH-Shop, ich habe schließlich erst eine Probe.

Wie schon Carrie bei Sex and the City einst, muss ich mir eingestehen, dass BIG einfach am besten zu mir passt. Obwohl American Cream ja einiges richtig gemacht hat, ist mir beim Duschen aufgefallen, dass ich immer mehr Haare verliere. Das liegt natürlich auch an der stark angreifenden roten Coloration (Syoss), aber wie mein freundlicher Lush-Mitarbeiter mir erklärte, beschwert American Cream die Haare zusätzlich noch. Bei meinen feinen und vor Allem dünnen Haaren also keine gute Wahl. Stattdessen gab er mir ein Pröbchen von BIG und ich habe es bei der nächsten Dusche ausprobiert.
Zuerst war ich ehrlich gesagt ziemlich verwirrt. BIG ist ein fester Conditioner, der nicht schäumt. Wie zur Hölle soll ich dann wissen, wann meine Haare überall bedeckt sind?! Also habe ich ihn einfach mehrere Minuten lang großzügig über meinen Kopf gerieben und anschließend ausgespült. An den Haaren gerochen, nichts festgestellt. Versucht, die Haare zu bürsten und auf mehr Widerstand als üblich gestoßen.
Warum verdammt nochmal entscheide ich mich dann für ihn?
Weil man ihm ein bisschen Zeit geben muss. Als meine Haare ein bisschen angetrocknet waren, war plötzlich der Effekt da: perfekte Kämmbarkeit und weiches und glänzendes Haar. Und dazu noch gibt er mir das, was ich brauche: Volumen! Wenn man mit so dünnen Haaren gesegnet ist wie ich, nimmt man jede Chance auf Volumen. Jetzt muss ich meine unteren Schichten nicht toupieren, um wie ein Mensch mit Kopfform auszusehen. Sie sitzen, wie sie sitzen sollen.

Einziges Manko: Meine Haare riechen wieder nach Haaren. Selbst der Geruch von meinem Shampoo (Jumping Juniper, ebenfalls von LUSH) ist weg, als würde BIG einfach alles neutralisieren.
Aber das nehm ich gern in Kauf, wenn meine Haare dafür kräftig, lebendig und schön wirken. Einparfümieren tu ich mich ja sowieso.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Alle tanzen Samba


Es gibt Sachen, die wissen meine meisten Freunde einfach über mich. Zum Beispiel, dass ich mein Nutellabrot mit ungetoastetem Toast und ohne Butter esse. Und auch NUR mit Nutella, Ersatzmarken wie Nuskati, Nusspli und wie sie alle heißen sind mir in der Regel vollkommen zuwider.
Trotzdem hat eine gute Freundin von mir vor ein paar Monaten den Versuch gewagt und mir ein Brot mit einer anderen Schokonusscreme angeboten. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie skeptisch ich gewesen bin. An meine Nutella geht mir NICHTS! Trotzdem habe ich sie natürlich probiert und in diesem Moment haben sich mir Welten aufgetan.


Sieht zwar so aus, als ob das Glas noch voll ist, stimmt aber nicht!
Ich allein habe mir schon drei oder vier Brote geschmiert.


Samba Haselnuss-Schoko-Creme von Rapunzel. Findet man in jedem Biomarkt. Das große Glas (wie auf der Abbildung) von 500g für 6,99€ und das kleine von 300g für 3,99€. Hui, ganz schöner Wucher. Aber der Geschmack! Der Geschmack!
 Obwohl ich eigentlich nicht so auf Nüsse stehe finde ich den starken Haselnussgeschmack von Samba einfach phänomenal. Es ist süß, aber nicht zu süß (mein Hauptmanko bei vielen Nutella-Fakes) und passt einfach immer. Morgens, zum Frühstück oder abends als Snack. Nicht so wie Nutella, die ich in die Frühstückszeit einordne.

Samba ist ein bisschen härter als Nutella, aber selbst auf ungetoastetem Toast habe ich keine Probleme mit dem Verstreichen.

Und super großes Plus: Samba gibt es, zumindest im kleinen Glas, auch in der Kokosvariante! Mmhh! Natürlich kann man sich stattdessen über sein normales Samba-Brot auch Kokosraspeln streuen, aber ich finde, Samba Kokos ist noch ein Mal eine ganz eigene Liga.

Ich bin selbst absolut niemand, der sonst im Bio-Laden einkauft, aber nachdem ich dieses Produkt kenne, überleg ich es mir, ob ich nicht doch hin und wieder was von da mitbringen soll. Die könnten ja alle so gut sein...

Montag, 1. Oktober 2012

zurück in die Heimat

Kleine Ankündigung:
Ich bin zur Zeit in Berlin und habe meine Kamera nicht dabei, dh es wird schwierig, neue Einträge zu verfassen. Es sind allerdings zwei geplant, einer am Dienstag und einer am Donnerstag.

Samstag, 29. September 2012

Wenn die Gastgeberin tot ist, fällt die Party ins Wasser.

Achtung, das hier ist kein spoilerfreier Post! Wenn du die letzte Staffel Desperate Housewives noch nicht gesehen hast (und das noch vor hast), dann lies ihn nicht.

Diesen Mittwoch ist eine Ära für mich zu Ende gegangen. Eine Serie, die ich die letzten acht Jahre kontinuierlich verfolgt habe, hatte ihre Dernière: Desperate Housewives.
 
vlnr: Edie (Nicolette Sheridan), Bree (Marcia Cross), Susan (Teri Hatcher), Lynette (Felicity Huffman), Gabrielle (Eva Longoria)

Eins kann ich euch sagen: Ich habe geheult wie ein Schlosshund. Über die Jahre hinweg habe ich eine besondere Bindung zu den vier Frauen (Edie starb vor ein paar Staffeln, dafür wurde sie von der ebenso tratschigen Renée ersetzt) aufgebaut und kannte sie wie echte Freunde.
  • Die perfektionistische, konservative Bree, die über die Staffeln hinweg gelernt hat, dass es wichtigeres als den eigenen Ruf gibt.
  • Die naive, tollpatschige Susan, die ihre große Liebe gefunden und (Spoiler!) wieder verloren hat. 
  • Die starke Lynette, die versucht hat, alles am Laufen zu halten und damit fast ihre Ehe zerstörte. 
  • Die wunderschöne, aber materialistische Gaby, die sich über die Jahre hinweg zu einer ehrbaren Frau entwickelt hat, die für seine Familie alles tun würde.
 Im Laufe der letzten Staffel war es ganz besonders ein Konflikt, der mir sehr nahe ging. Die Scavos (Lynette und ihr Ehemann Tom), die sieben Staffeln lang die einzige gefestigte Partnerschaft in der Serie waren, haben sich getrennt und die Scheidung eingereicht. Bei fünf Kindern und einem Enkelkind, das unterwegs ist, keine leichte Entscheidung. Und weil mir diese Beziehung in all den Jahren als Anker im Glauben an die Liebe fungiert hat, bin ich froh, dass diese Geschichte gut ausgegangen ist.

Insgesamt fand ich das Ende jedoch zu lasch (die Frau, die die Lösung bereitstellte, wurde folgenlang nicht mehr erwähnt) und der Ausblick in das, was folgt, irgendwie zu "Happily ever after"-mäßig. Und das, obwohl die Erzählstimme sagte, dass sich die Freundinnen nicht wieder (zum Poker) treffen würden.

Gut fand ich aber, dass in der letzten Szene noch ein Mal alle in den acht Staffeln gestorbenen Charaktere aufgetaucht sind. Eine ganze Menge! Allein in dieser Szene sind unglaublich viele Erinnerungen hochgekommen. *schnüff*

Ihr werdet mir fehlen, Mädels!
Jetzt muss ich mir schleunigst irgendwo die DVDs besorgen. Diese Serie könnte ich wahrscheinlich wirklich immer wieder sehen.

Freitag, 28. September 2012

Ein bisschen Klassik in der Küche

Es gibt Sachen, die gehen einfach immer. Zum Beispiel, Besuch von einer lieben Freundin zu kriegen, bis in die Abendstunden an den Videospielkonsolen zu sitzen und gemeinsam etwas Gutes zu essen. Zum Beispiel etwas, was auch immer geht: Pasta Bolognese.



Grüne Tagliatelle sind Liebe!


 Für drei Personen und zwei Tage, sprich: 6 Portionen
  • Eine Möhre
  • Eine Zwiebel
  • Eine Knoblauchzehe
  • 800g gemischtes Hackfleisch
  • Olivenöl
  • Schuss Rotwein
  • 1500ml passierte Tomaten
  • Gewürze

Gemüse so klein wie möglich hacken, kurz in Olivenöl anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind das Hackfleisch dazu und wenn das krümelig ist, den Schuss Rotwein dazu. Wenn der Wein ein bisschen verflogen ist, die große Menge passierte Tomaten dazugeben, das ganze auf mittlere Hitze stellen und lange, lange köcheln lassen. Je länger, desto besser schmeckt es! (Unsere saß, glaube ich, vier oder fünf Stunden auf der Kochplatte.) Immer wieder abschmecken und würzen und kurz, bevor sie (und die dazugehörige Pasta) fertig ist, ein paar Basilikumblätter dazugeben. Müssen nicht mitgegessen werden (schmecken selbst nicht so gut), geben aber tollen Geschmack in die Soße ab.

Heiß und nur guten Freunden servieren! Nicht jeder ist eine grandiose Bolognese wert. ;)

PS: Besonders toll schmeckt es, wenn man ein Hack aus Hähnchen- und Kalbsfleisch nimmt, das findet man hier in Deutschland aber irgendwie nicht, also verwenden wir immer Schwein+Rind.

Mittwoch, 26. September 2012

Tales of Graces f

Nachdem Ente und ich letztens Final Fantasy VIII beendet hatten, stand uns der Sinn immer noch nach RPG, aber nicht mehr unbedingt nach alten Schinken. Etwas Neues musste her, Etwas, das wir beide noch nicht kannten und von dem wir doch wussten, dass es gut sein würde.
Was kam dabei heraus? Der gute Ente kaufte beim GameStop Tales of Graces f für die Playstation 3.

Die spielbaren Charaktere. Vlnr.: Asbel, Sophie, Hubert, Cheria, Richard, Malik, Pascal

Ich habe bereits Tales of Symphonia (als zweiter Spieler) und Tales of Vesperia (alleine) gespielt, Tales of Graces f ist dementsprechend mein drittes Tales-Spiel. (Eigentlich habe ich auch noch Tales of Symphonia 2 zur Hälfte gespielt, aber weil es ein Nachfolger ist und ich nicht durch bin zählt es nicht.) Nach diesen Erfahrungen (Ente hat ähnliche gemacht), wussten wir also, dass wir bei einem anderen Ableger der Tales-Reihe eigentlich nichts falsch machen können.

Und was soll ich sagen? Bisher ist es gar wunderbar. Es spielt sich sehr flüssig, an die zahlreichen Neuerungen/Veränderungen im Kampfsystem gewöhnt man sich schnell und es macht einen wahnsinnigen Spaß, die Story zu erraten und doch jedes Mal falsch zu liegen.
Der Anfang selbst war, dank einiger Zeit in der Kinderperspektive, etwas dröge, doch das fantastische Intro macht einen derart hungrig auf die Story, dass man darüber sehr gerne hinwegsehen kann. (Könnte mir aber vorstellen, dass das ein bisschen die Motivation zum erneuten Durchspielen trüben wird.)
Das normale Gameplay wird durchsetzt von einigen Anime-Sequenzen, die vom Stil her genau so sind wie das Intro. So mitten im Spiel gab das - soweit ich weiß - noch gar nicht in Tales-Spielen und ich bin sehr, sehr glücklich darüber. :3 


Die Version mit dem Artbook, dem Soundtrack, einem Kostüm-DLC und einer Behind-The-Scenes-DVD


Wir spielen im Koop, heißt, wir spielen im Kampf verschiedene Charaktere und vermöbeln die Gegner gemeinsam. Im Vergleich zu den vorherigen Spielen wurde das auch besser gelöst, die Kamera zeigt jetzt alle Mitspieler und klebt nicht mehr am ersten Spieler. 

Ich erwarte mir von diesem Spiel noch ein paar Dutzend Stunden Spaß und eine Story, die mich vom Hocker haut. Noch kann man irgendwie keinen roten Faden erkennen, aber ich halte einfach an meinen Eindrücken vom Intro fest und hoffe, dass Tales of Graces f nicht hinter Tales of Symphonia und Tales of Vesperia zurückbleibt.

Dienstag, 25. September 2012

Ich hab dich lieb!

Ich fühle mich wie ein Schnäppchenjäger!
Vor wenigen Tagen habe ich - eigentlich aus purer Langeweile - Ebay unsicher gemacht. Eigentlich habe ich wirklich kein Geld momentan, um mir irgendetwas zu kaufen, aber bei dem Angebot, konnte ich einfach nicht nein sagen. Seht selbst, was ich mir hübsches angeschafft habe:



DAISUKI Ausgabe 1 - 12/2008 sowie 1 - 3/2011

DAISUKI (jap. "Ich hab dich lieb") war von 2003 bis 2012 ein Manga-Magazin vom Carlsen-Verlag. Ich habe nach einiger Sammelzeit irgendwann aus finanziellen Gründen aufgehört, sie mir zu kaufen, aber ich habe mich immer gewundert, wie es mit den Mangareihen weitergegangen ist. Jetzt habe ich diese Ausgaben (und noch andere, die mir aber entweder weggeschnappt wurden oder zu teuer waren) auf Ebay gefunden und direkt zugeschlagen (6€ für 15 Hefte, awesome!).
Ich plane, einer sehr guten Freundin weitere 32 Ausgaben (2009, 2010, 2011) abzukaufen. Und dann versinke ich im DAISUKI-Himmel *__*

 Ganz besonders gespannt bin ich, wie es bei Fruits Basket und Skip Beat weitergegangen ist. Ausserdem wüsste ich echt gerne, warum die Leute bei Vampire Knight und Maid-Sama so ausflippen... da hat mir bisher einfach der Bezugspunkt zu gefehlt.
Ich habe schon länger nichts mehr mit Manga/Anime zu tun gehabt und freue mich, wieder in diese Welt einzutauchen.

Sonntag, 23. September 2012

Nachgekochtes nachgekocht

Ich darf mir ein Mal die Woche was zu Essen wünschen. Etwas, wo Ente nicht mitbestimmen darf. Meistens sind das Nudeln, sind wir mal ehrlich.

Diese Woche habe ich mir bei einem meiner liebsten Kochblogs Inspiration geholt. :) Und zwar bei einem Gericht, das Frau Mangiare selbst nachgekocht hat: Schmazze nach Mazze. Das Rezept ist in Internetzeit natürlich schon uuuuuralt, aber ich wühl mich gern durch Kochblogs, bis ich den Heiligen Gral gefunden habe.

Natürlich leicht angepasst an unser Bedürfnis nach größeren Tellern und auch an das, was wir im Haus hatten. Statt entsprechend vieler Tomaten gab's eine Packung Cherrytomaten - definitiv zu wenig für jemanden der den Tomatengeschmack so liebt wie ich!
Dazu gab es aus Italienurlaub mitgebrachte Conchiglie Rigate - und das von Frau Mangiare erwähnte Schmatzgeräusch war deutlich zu hören! Ein sehr gutes Gefühl, wenn es so klappt, wie es soll. :)


Ich entschuldige mich für die Unordnung im Hintergrund. Wir haben immer noch keine Küche und wissen nicht wohin mit dem ganzen Krempel!

 

Wir haben uns darauf geeinigt, das Rezept prinzipiell in unser Standardrepartoir aufzunehmen, das nächste Mal aber der Sahne noch ein bisschen Tomatenmark zuzufügen. 
Eine gute Alternative, wenn der Nudelheißhunger an die Tür klopft, aber man schon zwei Mal diese Woche Tomatensoße hatte...

Samstag, 22. September 2012

OMELETTE DU FROMAGE




Titel in Anlehnung an Detxters Labor, ich weiß natürlich sehr wohl, dass es eigentlich Omelette au Fromage heißt, immerhin hatte ich fünf Jahre Französischunterricht. ;)
Ausserdem war es eher der Versuch, eine spanischen Tortilla mit eigener Abwandlung zu machen, als ein französisches Omelette.




Für eine Tortilla

  • 2 große Kartoffeln
  • 4 Eier
  • Eine handvoll Cherrytomaten
  • Ein halber Mozzarella
  • Ein Basilikumblatt
  • Gewürze

Die Kartoffeln schälen und in so dünne Scheiben wie möglich schneiden (und sich dabei möglichst nicht schneiden, autsch!). Diese dann in einer Pfanne mit ein bisschen Öl anbraten, bis sie fast durch sind. Die vier (mit Gewürz) verquirrlten Eier darübergießen und warten, bis die Masse sich verhärtet. In der Zwischenzeit Cherrytomaten vierteln und Mozzarella in Würfel schneiden. Wenn die eine Seite des Omelettes durch ist, wenden und wenige Minuten von der anderen Seite braten lassen, bis sie auch ein bisschen Farbe abbekommen hat. Dann wieder wenden, die Tomate und den Mozzarella auf eine Hälfte der Tortilla verteilen. Basilikum drüber zupfen und dann mit dem Pfannenwender das Omelette in der Hälfte zuklappen und von beiden Seiten noch ein Mal zwei Minuten braten, bis der Mozzarella verlaufen ist.
Bon appetit!

Übrigens: Mein Basilikumpflänzchen gedeiht auf dem Fenstersims unglaublich gut! Direkt am Tag nachdem ich es bei REAL erstanden habe, sah es ziemlich kläglich aus, aber mit ein bisschen Wasser und Sonne hat es sich wieder aufgepeppelt. Seitdem kommt es mir jeden Tag größer vor. Ich mach ja viel, wozu Basilikum passt, aber ob ich dafür genug Verwendung finden werde...?

Mittwoch, 19. September 2012

Same old songs, just once more.

Aktuell bin ich ein bisschen dabei, Ente die Videospiele, die meine Kindheit geprägt haben, nahe zu bringen. Eigentlich hatten wir mit meinem absoluten Lieblingsspiel, Wild ARMs, begonnen, aber wir beide hatten dann doch irgendwie total Lust auf Final Fantasy VIII.



Das war das erste Final-Fantasy-Spiel, bei dem ich schon alt genug war, um der Geschichte folgen zu können. (Es kam 1999 raus, ich war also 7 oder 8 Jahre alt.) Deswegen wird es natürlich immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben... aber dieses erneute Spielen hat mir eins klar gemacht: Auch, wenn es einige Macken, Fehler und diverse Logikbrüche hat, ist es ein klasse Spiel.

Es unterscheidet sich durch sein System von den restlichen Final-Fantasy-Games. Anstatt dass es MP (=Magiepunkte) gibt, kann man von Gegnern oder leuchtenden Punkten überall auf der Welt Zauber ziehen und sie an die eigenen Statuswerte koppeln, um diese zu verbessern. Bis man das System selbst genügend kapiert hat, kann schon Mal eine Weile vergehen... ich empfehle also immer, nicht mit den im Spiel vorkommenden Tutorials Vorlieb zu nehmen, sondern sich einen erfahrenen FF8ler an die Seite zu setzen, der es einem erklärt.
Hat bei Ente wunderbar geklappt, ziemlich schnell hat er sich in die Nuancen reingefuchst und nur ganz selten drückt er mir noch den Controller in die Hand und sagt "Mach du mal". Ergebnis von dieser Geschichte ist, dass er vermutllich gelevelter und gezielt trainierter ist, als ich es je war. Gegner, die für mich damals hart wie Stein waren, macht er in wenigen Runden platt.  Es ist auf jeden Fall sehr interessant zu beobachten.

Und selbst für jemanden wie mich, der das Spiel bestimmt schon zwanzig mal durch hat, gibt es Neues zu entdecken. Es gibt beispielsweise ein paar Sidequests, von denen ich vorher noch nie etwas gehört hatte - wie denn auch? Ich habe damals immer ohne Lösungsbuch oder Onlinehilfen gespielt. Jetzt wollen wir aber das Maximum aus dem Spiel rausholen, deswegen kommt man um sowas einfach nicht herum. Wer läuft denn schon in der Welt rum und versucht, einen See anzusprechen? ;)

Ausserdem hat er Etwas bekommen, das ich immer haben wollte, aber es nie geschafft habe: die G.F. Doomtrain.

Der vierte, etwas gequält aussehende, in der zweiten Reihe.


G.F. ist der Name, den die Beschwörungen von großen, starken Monstern in diesem Teil bekommen haben. Doomtrain hatte ich in meinen eigenen Durchläufen allerdings nie, weil man drei Bestimmte Items auftreiben musste... und die werden nur sehr subtil erwähnt. Für subtile Andeutungen war ich halt doch zu doof damals. ;)


Wir sind gerade bei etwas über sechzig Stunden, haben noch den letzten Dungeon, den stärksten Gegner im Spiel und den Endkampf vor uns. Ausserdem würde ich gern noch die letzten paar Sidequests machen, um den Durchgang sozusagen auf 100% zu bringen. Das war schon immer ein kleiner Traum von mir. 


Sonntag, 16. September 2012

Ein Wochenende, zwei Gerichte

Juhu, ich kann über Essen schreiben! Und das, obwohl wir momentan noch keinen Herd haben und auf einer einzelnen Herdplatte kochen. So dauert alles viel länger... und man entscheidet sich eher für einfache Gerichte.

Wie zum Beispiel gestern für lange Fussili mit Carbonarasoße.
Es war die erste Carbonara im Leben für meinen Freund, deshalb habe ich mir ganz besonders Mühe gegeben. Und selbst als jemand, der Carbonara sonst eher nicht so lecker findet, würde ich es als akzeptabel bezeichnen. Success, I guess...?



Für 2 sehr geübte Esser, normalerweise wohl für 4 Portionen
  • 500g lange Nudeln
  • 250g Mascarpone
  • 50g gewürfelter Speck
  • 1 halbe Zwiebel
  • 2 Eier 
  • Gewürze

Wasser für Nudeln aufsetzen und sich währenddessen um die Soße kümmern. Für die werden zuerst die halbe Zwiebel und der Speck angebraten. Die Mascarpone mit den zwei Eiern verquirrlen und diese Masse dann mit in die Pfanne geben. Mit Pfeffer, Muskat (haben wir gerade nicht im Haus, hätte aber auf jeden Fall reingehört!), ein bisschen Knoblauch und einer Prise Salz würzen. Kurz köcheln lassen, in der Zwischenzeit die Nudeln in das gesalzene, siedende Wasser geben und kochen lassen.
Nach dem Abtropfen im Sieb mit der Soße vermischen und noch heiß servieren.
Unser Parmesan ist gerade aus, aber selbstverständlich gehört der da eigentlich drüber. ;)

Wenn ich eine vegetarische Alternative für den Speck finde, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass diese Carbonara als Soulfood fungieren kann...



Und dann gab es noch das enttäuschende Heute. Ente hatte einen unstillbaren Heisshunger auf Jägerschnitzel, und da ich das nicht mag, musste ich mir was Eigenes überlegen... meine Wahl fiel auf Gnocchi Gorgonzola.
Prinzipiell eine gute Idee, aber irgendwie habe ich viel zu viel Gorgonzola in die Soße getan und sie wurde fast ungenießbar... über die Gnocchi gab es dann aus Schuldbewusstsein nur einen kleinen Klecks der Ekelsoße und dazu ein bisschen Kräuterfrischkäse.


So macht ein Sonntagsessen überhaupt nicht glücklich!


PS:

Solche lächerlichen Mengenangaben wie 80g Nudeln pro Person wird man hier vergeblich suchen. Wir sind zwei gute Esser und ich lasse mir oft ein Drittel des Tellers fürs Frühstück übrig (zB bei der Carbonara). Zu zweit werden 2/3- bis ganze Nudelpackungen verwendet und die Teller werden vollgemacht.
Nur, falls sich jemand wundert.

Wer bin ich und was mache ich hier?

Wenn du dich hierher verirrt hast, kennen wir uns wahrscheinlich persönlich, aber für den Fall, dass du einfach nur ein furchtbar schlechtes Wortspiel gegoogelt hast, werde ich mich dir einfach mal kurz vorstellen.


Ich bin Rachel (sprich Ra'kell), 20 Jahre alt und ein kleines, rothaariges Monster. Seit etwa acht Jahren geistere ich mit mehreren Varianten des Pseudonyms Mogy durch das Internet, also werde ich mich auch hier so nennen.
Ursprünglich komme ich aus Berlin, mittlerweile wohne ich aber mit meinem Freund, den ich Ente nenne, im Ruhrgebiet. Hier studiere ich, treffe mich mit Menschen, spiele Videospiele, schreibe, koche, backe, und tue sonst alles, wonach mir gerade der Sinn steht.

Und genau darauf wird es in diesem Blog auch hinauslaufen. Posts über Essen (denn das ist etwas, was man selbst in stressigen Situationen einigermaßen regelmäßig machen muss), Videospiele, Schriftstellerei und wahrscheinlich auch irgendwann neue Beschäftigungsprojekte. Zum Beispiel wollte ich mit Häkeln anfangen!

Ich bin mit vielen Sachen ein wenig eigen und auf die ein oder andere Weise sogar verrückt, aber meistens kommt man relativ gut mit mir aus. Ich hoffe also, dass ich euch nicht zu sehr nerve und wenigstens hin und wieder was Interessantes zu sagen habe.